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geschliffener Mondstein

Mondstein und seine Eigenschaften

Der Mondstein steht für pure Lebenskraft.
Nicht nur als Schmucksteine sind Edelsteine und Halbedelsteine hübsch anzusehen.

Die Kraft der Steine nach Hildegard von Bingen

Bereits die heilige Hildegard von Bingen hat die Kraft der Steine entdeckt. Sie war Benediktinerin, Mystikerin, Dichterin und Komponistin und eine Gelehrte in der Natur- und Naturheilkunde. Sie schrieb die Kraft der Steine generell ihrer Entstehungsgeschichte „aus Feuer und Wasser“ zu. Heute weiss man, dass die Heilkraft der Steine mit ihrem elektromagnetischen Feld in Zusammenhang steht. Der Mondstein wird in der Sammlung der 24 wichtigen Heilsteine der heiligen Hildegard nicht erwähnt. In der heutigen Heilsteinkunde gehört der Mondstein aber trotzdem zu den wichtigsten Steinen. Mittlerweile kennt die Steinheilkunde auch genauere Hintergründe für die Wirkung der Mineralien: Kristallstruktur, Farben und eingeschlossene Metalle spielen ebenfalls eine Rolle.

Herkunft und Entstehung des Mondsteins

Er gehört zur Familie der Feldspate. Neben dem Hauptfundland Sri Lanka gibt es Mondstein – Fundstellen auch in Australien, Brasilien, Indien, Madagaskar, Birma, Österreich, Tansania und den USA. Die in Indien abgebauten Mondsteine sind trüber, mit leichten Orangetönen und wolkigen Schattenspielen auf eher dunklem Hintergrund. Die Glanzqualität reicht von Glasglanz bis Perlmuttglanz. Mondsteine entstehen, wenn Lavagestein abkühlt und sich dabei entmischt. Durch die dabei entstehende Lamellenstruktur entsteht der charakteristische Glanz mit dem mondlichtartigen Schimmern. Die Kostbarkeit des reinen Steines führte zu dem Versuch, den Stein für die Schmuckverarbeitung zu imitieren. Gebrannter Amethyst, synthetisches Spinell oder Glas mussten dafür herhalten. An das Mondscheinschimmern kommt aber doch nur das Original heran.

Mondstein in der Schmuckherstellung

Sein Erscheinungsbild ist farblos, weiss, bräunlich oder bläulich und er schimmert immer weiss oder bläulich. Dieser Schimmer kommt mit dem Cabochon – Schliff am Besten zur Geltung. Im Gegensatz zur Verwendung als Heilstein wird in der Schmuckherstellung auf die optische Qualität besonderes Augenmerk gelegt. Mondsteine, die sich zur Herstellung von Schmuck eignen, sind eher selten. Die wertvollsten Mondsteine sind lichtdurchlässig und lassen dadurch die eingelagerten Albitschichten schimmern. Je nach Lichteinfall kann im Cabochonschliff auch der Katzenaugeneffekt beobachtet werden. Der Mondstein ist zudem sehr druckempfindlich und kann leicht gespalten werden. Mondsteinvarianten gibt es in schiefergrau, Zimt- oder Pfirsichfarben, aus denen gerne Perlen für Armbänder hergestellt werden. Halsketten mit Donut-Anhänger werden ebenso gerne getragen wie in Silber gefasste Mondstein Colliers.

Das Wesen des Mondsteins

Der Mondstein erhielt seinen Namen wegen des blassblauen Schimmers und seiner Wandelbarkeit im Farbspiel. Je nach Lichteinfall erinnert der Stein an den zu- oder abnehmenden Mond. Er erinnert daran, dass im Leben alles einem sich ständig wiederholenden Ablauf unterliegt. Bereits die alten Griechen und Römer haben den Mondstein als Symbol für die Kraft des Mondes gekannt. Besonders Frauen sahen und sehen ihn noch heute als Energiespender, wie man bereits in alten Schriften erfährt. Gerade in schwierigen oder herausfordernden Lebensphasen wie beispielsweise während einer Schwangerschaft soll der Mondstein Frauen mehr Selbstbewusstsein, Ausgeglichenheit, Heiterkeit und Zuversicht schenken und Ängste lindern. Auch Mondsüchtigen soll er helfen können. Dazu sollte man eine Mondphase lang den Stein unter das Kopfkissen legen. Der Mondstein wird jenen Menschen zugeordnet, die in den Sternzeichen Krebs oder Fische geboren wurden. Für Wassermann- und Schütze-Geborene ist er ein Nebenstein. Je nach Sternzeichen entfaltet er seine Wirkung: er beschert Ausgeglichenheit, Naturverbundenheit und stärkt die Intuition.

Mondstein Schmuck – Anwendungen

Der Mondstein kann als Wasserstein verwendet werden. Das enthaltene Kalium hilft besonders Frauen dabei, einen regelmässigen Zyklus zu finden. Schwangerschaft und Rückbildung werden ebenfalls positiv beeinflusst. Der Mondstein kann seine Energie durch Wasserdampf, beim Kochen, durch Ansetzen über längere Zeit an das Wasser abgeben. Ebenfalls möglich ist das Auflegen auf Herz- und Stirnchakra. Der Stein sollte möglichst kontinuierlich und möglichst nah am Körper getragen werden. Früher wurde der Stein deshalb auch gerne in die Kleidung eingenäht. Auch als Handschmeichler entfalten Mondsteine ihre beruhigende, ausgleichende Wirkung.

Auch der Mondstein braucht Pflege

Wie bei allen Heilsteinen ist es wichtig, sie nach dem Gebrauch zu pflegen. Direkt nach dem Gebrauch sollte er unter fliessendem, handwarmem Wasser gereinigt werden. Auch frisch aufgeladen muss der Mondstein von Zeit zu Zeit werden. Gerade beim Mondstein bietet es sich an, das immer rund um Vollmond zu tun: das Entladen geschieht beim Mondstein am besten in einer Schale mit trockenen Hämatit-Trommelsteinen, Zum Aufladen legt man ihn am Besten bei Vollmond ins Mondlicht.

Hinweis:

Heilsteine – wie auch der Mondstein – können bei verschiedenen gesundheitlichen oder psychischen Problemen unterstützend Positives bewirken. Bei anhaltenden oder schweren Problemen konsultieren Sie bitte einen Arzt oder Therapeuten!

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